Ehler Wilhelm Grashoff
Ehler Wilhelm Grashoff
geboren im Oktober 1892
gestorben 1963 in Göttingen
nach 1918-1924 Studium der Kunstgeschichte in Münster bei Martin Wackernagel
1924-1926 Volontariat an den Berliner Schlossmuseen
1926 erster planmäßiger Assistent am KHI in Köln, auch als Fotograf beschäftigt
1933 Beitritt in die NSDAP, Mitglied der SA und beim „Kampfbund für Deutsche Kultur“
1934 Habilitation an der Universität zu Köln über das „Raumproblem des protestantischen Kirchenbaus im 17. und 18. Jahrhundert“, während der Vakanz der Institutsleitung; die Anerkennung der Arbeit erfolgte aufgrund der langen Wartezeit und der politischen Zuverlässigkeit; sie wurde 1938 im Verlag für Kunstwissenschaft/ Berlin veröffentlicht
1939 Ernennung zum „Dozent neuer Ordnung“
1941 Ernennung zum außerordentlichen Professor aufgrund seiner Teilnahme an beiden Weltkriegen
Nach 1945 erfolgte keine Wiedereinstellung an der Universität zu Köln aufgrund fehlender Leistung und der persönlichen Eignung, auch seine Bewerbungen an anderen Universitäten führten nicht zu einer Wiedereinstellung in den universitären Lehrbetrieb
Lehrveranstaltungen am KHI:
Grashoff bot in der Zeit seiner Tätigkeit am KHI knapp 50 Lehrveranstaltungen an. Während es zu Beginn nur die Exkursionen mit Übungen im Fotografieren waren, kamen ab dem Sommersemester 1934 auch Lehrveranstaltungen hinzu, die sich mit verschiedensten Gegenstandsbereichen der Kunstgeschichte beschäftigten.
Quellen und weiterführende Informationen:
Haupts, Leo: Die Universität zu Köln im Übergang vom Nationalsozialismus zur Bundesrepublik, 2007; S. 302-310.
Historisches Archiv der Universität zu Köln, Akten: ZUG 317 – III Nr.0644, ZUG 197 – 717
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Leah Waleschkowski (27. Februar 2023). Ehler Wilhelm Grashoff. Kunsthistorisches Institut / Universität zu Köln. Abgerufen am 8. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/qlve
